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Suchbegriff: Politik und Verwaltung

Eine Interview-Debatte zwischen den Schweizer Politikern Kathrin Bertschy und Philipp Matthias Bregy über das vorgeschlagene System der Individualbesteuerung, das darauf abzielt, die Benachteiligung von Ehepaaren zu beseitigen. Bertschy argumentiert, dass es die Mittelschicht entlastet und die Gleichheit fördert, während Bregy behauptet, dass es die Mittelschicht belastet und neue Ungleichheiten schafft.
Der französische Ökonom Gabriel Zucman erörtert, wie Milliardäre im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung nur minimale Steuern zahlen, und argumentiert, dass eine extreme Konzentration von Reichtum die Ungleichheit verschärft und die Demokratie bedroht, insbesondere in den Vereinigten Staaten. Das Interview wirbt für sein neues Buch „Taxing the Rich” (Die Reichen besteuern) und seine Rolle als Berater für Vermögenssteuerpolitik.
Magdalena Martullo, CEO von EMS-Chemie, spricht über die Unternehmensleistung im Jahr 2025 mit gestiegenen Gewinnen trotz geringerer Einnahmen, kritisiert Trumps Politik als „nicht gut für Amerika” und hebt Chinas innovative Anwendungen ihrer Spezialkunststoffe in der Robotertechnologie hervor, wobei sie andeutet, dass Europa und die USA von den chinesischen Ansätzen lernen könnten.
Frankreich hat sein erstes Handelsdefizit im Agrarbereich seit fast einem Jahrzehnt verzeichnet, mit einem Fehlbetrag von 300 Millionen Euro im Jahr 2025 aufgrund von Faktoren wie schlechten Weizenernteerträgen, höheren Importpreisen und einem schwachen Dollar. Der Rückgang verdeutlicht strukturelle Schwächen der französischen Landwirtschaft, darunter die Schließung von landwirtschaftlichen Betrieben und eine im Vergleich zu den Nachbarländern geringere Wettbewerbsfähigkeit. Die Handelsspannungen mit den USA wegen Zöllen auf französischen Wein und Spirituosen sowie die Besorgnis über das Handelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur haben die Situation weiter verschärft und zu Warnungen vor einem Rückgang der Bedeutung Frankreichs als wichtiger Agrarexporteur geführt.
Die Europäische Union hat die Aussetzung der Zölle auf US-Importe im Wert von 93 Milliarden Euro um weitere sechs Monate bis zum 6. August verlängert und damit einen sofortigen Handelskrieg verhindert. Dieser Schritt folgt auf eine vorherige Aussetzung, die auslaufen sollte, und die Europäische Kommission wird die Situation auf der Grundlage der Entwicklungen in den Handelsbeziehungen überprüfen. Die Zölle waren ursprünglich als Reaktion auf Drohungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in Bezug auf Grönland vorbereitet worden, wurden jedoch nach dem Abschluss eines Handelsabkommens im Juli 2025 ausgesetzt.
Ronald Indergand wurde zum neuen Chefökonomen und Direktor für Wirtschaftspolitik im Staatssekretariat für Wirtschaft der Schweiz ernannt und tritt damit im März die Nachfolge von Eric Scheidegger an. Der erfahrene Ökonom, der seit 2009 bei Seco tätig ist, ist bekannt für die Entwicklung der um Sportveranstaltungen bereinigten BIP-Berechnung, um Verzerrungen durch FIFA-Lizenzeinnahmen zu berücksichtigen. Als neuer Direktor will Indergand die Widerstandsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft durch marktwirtschaftliche Prinzipien stärken.
Stellantis muss massive finanzielle Verluste in Höhe von insgesamt 22 Milliarden Euro durch Abschreibungen hinnehmen, nachdem das Unternehmen aufgrund politischer Veränderungen durch die Trump-Regierung seine Strategie für Elektrofahrzeuge auf dem US-Markt aufgegeben hat. Das Unternehmen setzte Dividendenzahlungen aus, verkaufte Vermögenswerte zu symbolischen Preisen und musste einen Kursverlust von über 20 % hinnehmen, was auch andere Automobilaktien in Europa und Deutschland in Mitleidenschaft zog. Der neue CEO Antonio Filosa vermeldete zwar einige operative Verbesserungen, doch die strategische Kehrtwende hat den Automobilriesen in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten gebracht.
Europa sucht aufgrund von Bedenken hinsichtlich der digitalen Souveränität und nationaler Sicherheitsrisiken zunehmend nach Alternativen zu US-amerikanischen Technologieprodukten in den Bereichen Cloud-Dienste, Messaging und Software. Regierungen und Experten drängen auf europäische Lösungen, beispielsweise durch Initiativen wie den Ersatz von Microsoft-Produkten durch Open-Source-Software in öffentlichen Verwaltungen. Zwar gibt es europäische Alternativen, doch gehören höhere Kosten und geringerer Komfort zu den Herausforderungen. Die Debatte spiegelt die wachsenden geopolitischen Spannungen und die Besorgnis über die übermäßige Abhängigkeit von US-amerikanischen Technologieriesen bei kritischen Infrastrukturen wider.
WEF-Chef Børge Brende behauptet, er habe den Gründer des Forums, Klaus Schwab, über Treffen mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein informiert, doch Schwab bestreitet, davon gewusst zu haben. Das Weltwirtschaftsforum hat eine externe Untersuchung durch eine Schweizer Anwaltskanzlei eingeleitet, und beide Parteien sind angewiesen, bis zum Abschluss der Untersuchung Stillschweigen zu bewahren.
Die Analyse untersucht die wirtschaftlichen Stärken Deutschlands trotz der aktuellen Herausforderungen und hebt dessen Exportdominanz in den Bereichen Maschinenbau, Automobilindustrie, Chemie, Pharmazie und Medizintechnik hervor. Der Artikel befasst sich mit den hochwertigen Produkten Deutschlands, seiner exzellenten Forschung und seiner Spezialisierung auf Nischenmärkte, räumt jedoch auch den Wettbewerbsdruck durch China und die Notwendigkeit einer besseren Vermarktung von Innovationen sowie einer besseren Unterstützung von Start-ups durch den Kapitalmarkt ein.

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